Performance-Marketing-Agentur für den DACH-Raum
Der häufigste Fehler bei DACH-Kampagnen ist die Annahme, dass eine deutschsprachige Kampagne drei Märkte abdeckt. Sie tut es sprachlich, nicht wirtschaftlich. Klickpreise, Wettbewerbsdichte und Kaufverhalten unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz erheblich. Diese Unterschiede müssen deshalb je Land getrennt gemessen, budgetiert und bewertet werden.
Was in der Praxis auseinanderläuft
Budget. Wird ein gemeinsames Budget auf alle drei Märkte ausgespielt, fließt es dorthin, wo Ergebnisse am billigsten sind. Meist ist das Deutschland, wegen der Marktgröße. Österreich und die Schweiz erhalten dann rechnerisch Reichweite und praktisch nichts.
Sprache. Österreichisches und schweizerisches Deutsch unterscheiden sich in Wortwahl und Anrede. Der Unterschied ist klein und in der Werbewirkung messbar. In der Schweiz kommt hinzu, dass das ß nicht verwendet wird.
Recht und Zahlung. Preisangaben, Widerruf und Zahlungsarten unterscheiden sich. Eine Landingpage, die für Deutschland gebaut ist, ist in der Schweiz häufig nicht rechtssicher und wirkt fremd.
Wettbewerb. In kleineren Märkten sind Klickpreise oft niedriger, aber die Zielgruppe ist schneller ausgeschöpft. Dieselbe Frequenz führt dort früher zur Ermüdung.
Was wir konkret umsetzen
- Getrennte Kampagnenstruktur je Markt, mit eigenem Budget, damit die Ausspielung nicht selbst entscheidet, welches Land bespielt wird.
- Sprachfassungen statt Übersetzungen. Anpassung von Anrede, Wortwahl und Preisdarstellung, nicht nur des Textes.
- Zentrale Steuerung. Ein Bericht, eine Ansprechperson, ein Rhythmus. Getrennt gesteuert heißt nicht getrennt verwaltet.
- Landingpages je Markt, mindestens für Preis, Zahlung und Rechtstexte.
- Auswertung nach Markt. Kosten je Ergebnis getrennt ausgewiesen, weil ein Mischwert das kleinere Land unsichtbar macht.
Für wen das sinnvoll ist
Der Zuschnitt passt für Unternehmen, die in mindestens zwei der drei Märkte tatsächlich verkaufen oder liefern können. Also mit funktionierendem Versand, passenden Zahlungsarten und Ansprechbarkeit vor Ort.
Wann wir abraten. Wenn Österreich und die Schweiz nur mitgenommen werden sollen, ohne dass Lieferung, Preise und Rechtstexte darauf eingerichtet sind, entsteht kein zusätzlicher Umsatz, sondern nur zusätzlicher Aufwand. Dann ist es wirtschaftlicher, den deutschen Markt tiefer zu bearbeiten.
Wie wir vorgehen
1. Marktprüfung. In welchen Märkten wird tatsächlich geliefert, welche Zahlungsarten sind eingerichtet, welche Rechtstexte liegen vor. Diese Bestandsaufnahme entscheidet häufig, dass zunächst nur zwei Märkte sinnvoll sind.
2. Struktur aufsetzen. Getrennte Kampagnen, getrennte Budgets, gemeinsame Berichtslogik.
3. Sprachfassungen erstellen. Anzeigen und Landingpages je Markt, nicht nur je Sprache.
4. Betrieb. Wöchentliche Steuerung, monatlicher Bericht mit getrennten Kennzahlen je Markt.
Was es kostet
Ein laufendes Mandat beginnt bei 3.500 Euro im Monat für einen Kanal. Die ersten drei Monate rechnen wir mit 3.000 Euro. Arbeiten wir auf mehreren Kanälen, liegt der Einstieg bei 6.000 Euro. Der Aufwand hängt an der Zahl der Märkte und der Sprachfassungen. Das Mediabudget läuft getrennt über Ihre eigenen Konten.
Ein zweiter Markt kostet nicht das Doppelte, aber deutlich mehr als nichts. Kalkulieren Sie mit rund einem Drittel Aufschlag je zusätzlichem Markt, im Wesentlichen für Sprachfassungen, getrennte Werbemittel und die zusätzliche Auswertung.
Häufige Fragen.
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