Content-Marketing für Industrie und Maschinenbau
Der häufigste Satz, den wir in diesem Segment hören, lautet sinngemäß: Das Fachwissen liegt bei den Ingenieuren, aber niemand von ihnen hat Zeit oder Lust zu schreiben. Deshalb arbeiten wir nicht mit Schreibaufträgen, sondern mit Interviews. Ein Gespräch von 45 Minuten mit einem Konstrukteur ergibt in der Regel Material für drei bis vier Fachbeiträge.
Warum Standardvorgehen hier scheitert
Ein externer Texter ohne technisches Verständnis produziert Inhalte, die fachlich dünn sind. Die Zielgruppe merkt das im ersten Absatz. Umgekehrt haben die Menschen, die es könnten, weder Zeit noch Neigung dazu.
Der übliche Ausweg ist, Fachtexte von der Technik schreiben und vom Marketing überarbeiten zu lassen. Das erzeugt zwei Engpässe statt einem und bleibt regelmäßig auf halbem Weg liegen.
Unser Weg dreht die Richtung um: Wir nehmen das Wissen mündlich auf und schreiben daraus. Die Fachabteilung liest gegen, statt zu formulieren. Der Zeitaufwand auf Ihrer Seite sinkt damit von Stunden auf Minuten je Beitrag.
Was wir konkret umsetzen
- Fachinterviews. 45 bis 60 Minuten mit Konstruktion, Anwendungstechnik oder Vertrieb. Aufgezeichnet, ausgewertet, in Textbausteine zerlegt.
- Fachbeiträge und Anwendungsberichte. Der Anwendungsbericht ist im Maschinenbau das wirksamste Format, weil er das Produkt in einer erkennbaren Situation zeigt.
- Technische Übersetzungsarbeit. Was der Konstrukteur präzise sagt, ist für den Einkäufer oft unlesbar. Beide Fassungen werden gebraucht, für unterschiedliche Stufen der Entscheidung.
- Aufbereitung für Suchmaschinen und KI-Systeme. Direktantworten, strukturierte Kennzahlen, damit technische Werte zitiert werden können.
- Bewegtbild aus demselben Material. Aus einem Interview entsteht neben dem Text ein kurzes Video. Produktion im Haus.
- Verteilung über LinkedIn, wo sich Instandhaltung, Konstruktion und Einkauf nach Funktion ansprechen lassen.
Für wen das sinnvoll ist
Der Zuschnitt passt bei erklärungsbedürftigen technischen Produkten mit langen Entscheidungswegen und mehreren Beteiligten. Also überall dort, wo der Einkauf nicht allein entscheidet, sondern die Fachabteilung mitredet.
Besonders wirksam ist er, wenn es sich um Nischenprodukte handelt. Je enger der Markt, desto weniger Wettbewerb um dieselben Begriffe und desto größer die Wirkung guter Fachinhalte.
Wann wir abraten. Wenn niemand im Haus für Interviews verfügbar ist, funktioniert der Ansatz nicht. Wir brauchen pro Quartal wenige Stunden Zeit von Menschen, die es wissen. Ohne diese Stunden entstehen dieselben austauschbaren Texte, die die Zielgruppe ohnehin überliest.
Wie wir vorgehen
1. Themen sammeln. Nicht aus Suchbegriffen, sondern aus dem Vertrieb. Welche Fragen kommen immer wieder, was muss regelmäßig erklärt werden. Das sind die Themen mit Kaufnähe.
2. Interviewreihe. Drei bis vier Gespräche zu Beginn, danach eines je Quartal. Aus jedem entstehen mehrere Beiträge.
3. Produktion und Freigabe. Wir schreiben, die Fachabteilung prüft auf Richtigkeit. Zwei Korrekturschleifen sind eingeplant, mehr braucht es in der Regel nicht.
4. Verteilung und Messung. Veröffentlichung, LinkedIn-Verteilung, Auswertung nach Anfragen statt nach Aufrufen.
Was es kostet
Ein laufendes Mandat beginnt bei 3.500 Euro im Monat für einen Kanal. Die ersten drei Monate rechnen wir mit 3.000 Euro. Arbeiten wir auf mehreren Kanälen, liegt der Einstieg bei 6.000 Euro. Der Aufwand hängt vor allem an der Zahl der Beiträge und daran, ob Bewegtbild dazukommt. Übersetzungen in weitere Sprachen sind nicht enthalten und werden gesondert kalkuliert.
Häufige Fragen.
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