- Pflege hat die höchste Vakanzzeit aller Branchen: 240+ Tage pro offener Stelle
- Pflegekräfte sind auf Instagram und Facebook aktiv — aber nicht auf Jobbörsen
- Referenzwert aus der Pflegebranche: 1.000 Bewerbungen in 18 Monaten
- Ein Employer-Film von dot·films kostet ab 4.500€ — ein Personalvermittler 8.000–15.000€ pro Stelle
- Das System ist skalierbar: Jeder neue Standort wird in 5 Tagen aktiviert
240 Tage: Die längste Vakanzzeit aller Branchen
Während andere Branchen über Fachkräftemangel klagen, steht die Pflege vor einer existenziellen Krise. Über 40.000 Stellen sind bundesweit unbesetzt. Die durchschnittliche Vakanzzeit — die Zeit, bis eine offene Stelle besetzt ist — beträgt in der Pflege über 240 Tage. Acht Monate. In dieser Zeit tragen Kollegen die Last, Stationen werden geschlossen, Überstunden werden zur Norm, die Qualität der Versorgung leidet.
Und die Pflegeeinrichtungen reagieren mit dem, was sie immer getan haben: StepStone-Anzeigen, Indeed-Premium, Arbeitsagentur, Zeitungsinserate. Manche beauftragen Personalvermittler für 8.000–15.000€ pro besetzter Stelle. Einige sind so verzweifelt, dass sie dauerhaft auf Zeitarbeit setzen — 35–45€ pro Stunde, multipliziert mit 160 Stunden pro Monat, pro Kraft. Das sind 5.600–7.200€ im Monat für eine einzelne Leiharbeitskraft. Mehr als das Doppelte einer Festanstellung.
Das Problem ist nicht, dass es keine Pflegekräfte gibt. Es gibt über 1,7 Millionen Beschäftigte in der Pflege in Deutschland. Das Problem ist, dass die besten von ihnen nicht auf Jobbörsen suchen. Sie sind zufrieden genug, um nicht aktiv zu wechseln. Aber sie wären offen für den richtigen Arbeitgeber — wenn er ihnen begegnen würde. Die Frage ist nur: wo?
Wo Pflegekräfte wirklich erreichbar sind
Die Antwort ist so offensichtlich, dass sie fast banal klingt: auf dem Smartphone. Nach der Schicht, in der Pause, am Wochenende. Instagram, Facebook, YouTube. 73% der Pflegekräfte nutzen Instagram täglich. Über 80% haben ein Facebook-Profil. Aber nur 8% suchen aktiv auf Jobbörsen nach einem neuen Job.
Wenn Ihre Pflegeeinrichtung dort nicht sichtbar ist — mit einem echten Einblick, nicht mit einer Stellenanzeige — dann existieren Sie für 92% des verfügbaren Arbeitsmarkts nicht. Egal wie gut Ihr Gehalt ist, wie flexibel Ihre Dienstpläne oder wie nett Ihr Team.
Das ist der Ansatzpunkt von Social Recruiting: Nicht die 8% erreichen, die auf StepStone suchen, sondern die 92%, die nicht suchen — aber offen sind.
Case aus der Pflegebranche: 1.000 Bewerbungen in 18 Monaten
Ein Kunde aus der Pflegebranche betreibt mehrere Standorte bundesweit, beschäftigt viele Mitarbeitende und hat permanenten Personalbedarf in einem der härtesten Recruiting-Märkte überhaupt. Jobbörsen lieferten Bewerbungen — aber zu wenige, zu teuer und oft die Falschen. Bewerber, die sich auf zahlreiche Stellen gleichzeitig beworben hatten und nach drei Wochen nicht mehr erreichbar waren.
Was wir gemacht haben: dot·films hat an mehreren Standorten Employer-Branding-Videos gedreht. Ein Drehtag pro Standort. Echte Pflegekräfte auf echten Stationen — nicht Schauspieler vor einer Kulisse. Die Frage, die wir jedem Mitarbeiter im Interview gestellt haben: „Was würden Sie einer Freundin sagen, die überlegt, sich hier zu bewerben?” Die Antworten waren jedes Mal besser als jeder Werbetext, den eine Agentur hätte schreiben können.
Die Videos wurden als Social-Recruiting-Kampagnen über Meta (Facebook + Instagram) ausgespielt. Das Targeting war präzise: Frauen und Männer, 22–55 Jahre, im Umkreis von 30 km um den jeweiligen Standort, mit Interessen in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen und medizinische Berufe. Jeder Euro erreichte nur Menschen, die in der Region leben und sich für Pflegeberufe interessieren.
Dazu Recruiting-Landingpages: mobiloptimiert, 3-Felder-Formular (Name, Telefonnummer, Qualifikation), kein Lebenslauf-Upload, kein Login, keine Registrierung. Bewerbung in 60 Sekunden vom Handy. Weil Pflegekräfte sich in der Mittagspause bewerben, nicht nach einem einstündigen Formular-Marathon am Desktop.
Das Ergebnis: Über 1.000 Bewerbungen in 18 Monaten.
Zum Vergleich: Eine einzelne StepStone-Pflege-Anzeige kostet 1.200€ pro Monat. Bei 12 Monaten Laufzeit: 14.400€ — für einen Standort. Ein Personalvermittler nimmt 6.000–15.000€ pro besetzter Stelle. Eine Zeitarbeitskraft als Dauerlösung: 67.200–86.400€ pro Jahr — pro Kraft.
Aber die wichtigste Zahl ist nicht die 1.000. Die wichtigste Zahl ist die Systemfähigkeit: Wenn morgen ein neuer Standort eine Pflegekraft braucht, wird die Kampagne aktiviert — mit bestehendem Video-Material, bestehender Landingpage, bestehendem Targeting-Setup. Innerhalb von 5 Werktagen live. Die Infrastruktur gehört dem Pflegekunden. Für immer. Auch ohne Folgevertrag.
Das Besondere an diesem System: Film, Landingpage und Targeting-Setup gehören dem Kunden. Auch ohne Folgevertrag. Das ist das Gegenteil eines Personalvermittlers, der bei jeder neuen Stelle wieder die Hand aufhält.
Warum Video in der Pflege besonders gut funktioniert
Pflege ist ein emotionaler Beruf. Menschen werden Pfleger, weil sie für andere da sein wollen. Die Entscheidung, den Arbeitgeber zu wechseln, ist ebenfalls emotional: Wie ist das Team? Wie sieht die Station aus? Wie redet die Stationsleitung mit den Mitarbeitern? Wie ist der Ton?
Kein Gehaltsvergleich und kein Benefit-Listing beantwortet diese Fragen. Aber ein Video tut es. Wenn eine Kollegin in die Kamera sagt: „Ich arbeite hier, weil die Station gut organisiert ist und ich nicht jedes Wochenende einspringen muss” — dann ist das die Information, die eine wechselwillige Pflegekraft braucht. Nicht der Tarif, nicht die Fortbildungstage, nicht das „familiäre Arbeitsklima”. Sondern: Muss ich jedes Wochenende ran oder nicht?
dot·films dreht direkt auf Station. Ein Tag, drei bis fünf Videos. Echte Mitarbeiter, echte Räume, echte Atmosphäre. Kein Script, keine Schauspieler, keine Inszenierung. Die besten Videos entstehen, wenn der Mitarbeiter vergisst, dass eine Kamera da ist — und einfach erzählt, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Diese Authentizität ist der Grund, warum Video-basierte Recruiting-Anzeigen eine 3,4× höhere Conversion haben als Bild-Anzeigen mit Stockfotos.
Die drei Video-Formate für die Pflege
1. Der Stations-Walkthrough (60–90 Sekunden)
Die Kamera begleitet eine Pflegekraft durch die Schicht. Umkleide, Übergabe, Station, Pausenraum. Kein Voice-Over, keine Musik — nur die echten Geräusche und ein kurzes Statement am Ende. Dieses Format beantwortet die Frage: „Wie sieht mein Alltag dort aus?”
2. Der Kolleginnen-Testimonial (30–45 Sekunden)
Eine Mitarbeiterin erzählt in Nahaufnahme, warum sie gerne hier arbeitet. Nicht einstudiert, nicht abgelesen. Die Frage, die wir stellen: „Was würden Sie einer Freundin sagen, die überlegt, sich hier zu bewerben?” Die Antwort dauert 20 Sekunden — und ist überzeugender als jede Karriereseite.
3. Der Stationsleitungs-Monolog (30–60 Sekunden)
Die Stationsleitung oder der Pflegedienstleiter spricht direkt in die Kamera. Nicht über das Unternehmen, sondern über das Team. „Wir haben auf dieser Station 14 Leute. Drei davon sind seit über 10 Jahren hier. Wir suchen jemanden, der so denkt wie wir.” Das ist Employer Branding und Recruiting-Anzeige in einem.
Alle drei Formate entstehen an einem einzigen Drehtag. dot·films produziert daraus 5–8 Varianten: Hochformat für Instagram Reels, Querformat für Facebook-Feed, Kurzversion als 6-Sekunden-Bumper-Ad, Langversion für die Karriereseite. Aus einem Tag Material schöpft die Kampagne 6–12 Monate lang.
Geo-Targeting: 30 km Radius, nicht bundesweit
Pflegekräfte wechseln selten die Region. Eine Kampagne für ein Pflegeheim in Kassel braucht keine Ausspielung in Hamburg. Social-Recruiting-Kampagnen lassen sich auf 15, 30 oder maximal 50 km Umkreis einschränken. Zusätzlich filtern wir nach Alter, Interessen (Pflege, Medizin, Gesundheitswesen) und Berufsgruppe.
Für Unternehmen mit mehreren Standorten — wie diesem Pflegekunden — bedeutet das: Pro Standort eine eigene Kampagne mit eigenem Radius. Das Video kann standortübergreifend sein oder standortspezifisch (wenn es Stationsvideos gibt). Das Targeting ist immer standortspezifisch. So vermeiden wir, dass eine Pflegekraft in München eine Anzeige für ein Pflegeheim in Rostock sieht.
Die Landingpage: 60 Sekunden Bewerbung
Die beste Anzeige bringt nichts, wenn die Bewerbung zu kompliziert ist. Pflegekräfte bewerben sich vom Handy — in der Pause, nach der Schicht, abends auf dem Sofa. Wenn das Formular länger als 60 Sekunden dauert, ist der Bewerber weg. Zurück zu Instagram, für immer.
Unsere Recruiting-Landingpages haben drei Felder: Name, Telefonnummer, „Welche Qualifikation haben Sie?” (Dropdown: Pflegefachkraft, Pflegehelfer, Auszubildende/r). Das ist alles. Kein Lebenslauf, kein Anschreiben, kein Login. Der Rückruf kommt innerhalb von 48 Stunden — telefonisch, nicht per Mail. Wer sich über Social Media bewirbt, erwartet Geschwindigkeit.
Was es kostet
Recruiting Turbo (einmalig ab 4.500€): 1 Drehtag mit dot·films auf Station, Employer-Film in 3–5 Varianten für verschiedene Plattformen, 1 Recruiting-Landingpage (mobiloptimiert, 3-Felder-Formular), 30 Tage Social-Recruiting-Kampagne mit Geo-Targeting. Film und Landingpage gehören Ihnen — auch ohne Folgevertrag.
Empfohlenes Mediabudget: 1.500–3.000€/Monat. Erfahrungswert: 25–45€ pro qualifizierter Bewerbung. Bei 3.000€ Mediabudget: 66–120 Bewerbungen pro Monat.
Ein Drehtag refinanziert sich, wenn er eine einzige Zeitarbeitskraft durch eine Festanstellung ersetzt. In einem Monat. Alles danach ist Gewinn.
Fazit: Pflege-Recruiting ist ein Marketing-Problem
Die Pflegekräfte sind da. Sie arbeiten im Krankenhaus nebenan. Sie pflegen im Heim gegenüber. Sie sind zufrieden — aber nicht unantastbar. Zeigen Sie ihnen, warum Ihr Haus besser ist. Nicht mit einer Anzeige. Mit einem echten Einblick. 60 Sekunden Video, 30 km Radius, 3 Felder Bewerbungsformular. Das ist alles, was es braucht.