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Recruiting

Recruiting Energiebranche

3 Min. Lesezeit Aktualisiert: April 2026 Von dot·gruppe
Schlüsselerkenntnisse
  • Die Energiewende braucht 400.000+ zusätzliche Fachkräfte bis 2030
  • Solartechniker, Windtechniker und Elektriker sind auf Facebook — nicht auf LinkedIn
  • Video-Recruiting zeigt, was Stellenanzeigen nicht können: die Baustelle, die Technik, das Team
  • Dual-Targeting: Handwerk (Facebook) + Ingenieure (LinkedIn) mit demselben Drehtag
  • dot·gruppe: Erfahrung mit Energieunternehmen und technischen Zielgruppen

Die Energiewende hat ein Personalproblem

Deutschland will bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energien auf 80% steigern. Dafür braucht es Solartechniker, Windtechniker, Elektriker, Netzplaner, Wärmepumpeninstallateure und Ingenieure — über 400.000 zusätzliche Fachkräfte laut Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Ausbildungskapazitäten decken weniger als die Hälfte des Bedarfs.

Die Energiebranche konkurriert dabei mit dem klassischen Handwerk, der Industrie und dem Baugewerbe um dieselben Fachkräfte. Ein Elektriker, der heute Solaranlagen montieren soll, arbeitet vielleicht gerade zufrieden bei einem Stadtwerk oder einem Industrieunternehmen. Er ist nicht auf Jobbörsen — aber er wäre offen für ein Unternehmen, das ihm zeigt: modernere Technik, bessere Projekte, sinnvollere Arbeit.

Zwei Zielgruppen, zwei Kanäle

Die Energiebranche hat zwei grundverschiedene Recruiting-Zielgruppen:

Handwerkliche Fachkräfte (Techniker, Monteure, Elektriker): Facebook ist der Hauptkanal. Geo-Targeting auf 30–50 km Radius, Interesse-Targeting auf Elektrotechnik, Solartechnik, Handwerk. Posting-Zeit: abends 18–21 Uhr und am Wochenende. Diese Zielgruppe reagiert auf Video-Content, der die Arbeit zeigt — Solaranlage auf dem Dach, Wärmepumpe im Keller, Windrad-Montage in 100 Metern Höhe.

Ingenieure und Projektleiter: LinkedIn ist der Hauptkanal. Skill-basiertes Targeting (Energietechnik, erneuerbare Energien, Netzplanung), Jobtitel-Targeting (Projektingenieur, Teamleiter, Planungsingenieur). Diese Zielgruppe reagiert auf Thought-Leadership-Content: CEO-Posts über Unternehmensvision, Projekte mit Impact, Technologieführerschaft.

Das Clevere: Aus einem Drehtag entstehen Videos für beide Zielgruppen. Die Montage-Szenen gehen an Techniker (Facebook). Das Interview mit dem Projektleiter geht an Ingenieure (LinkedIn). Dasselbe Material, zwei Schnitte, zwei Kampagnen.

Video-Formate für die Energiebranche

1. Baustellen-Clip (60 Sekunden): Die Kamera zeigt eine aktuelle Baustelle — Solarpark, Windrad-Montage, Wärmepumpen-Installation. Echter Arbeitstag, echtes Team, echte Technik. Für Techniker und Monteure auf Facebook.

2. Impact-Video (45 Sekunden): Ein Monteur erklärt, warum er in der Energiebranche arbeitet: „Jeden Tag sehe ich, was ich gebaut habe. Das gibt es in keinem Bürojob.” Emotionaler Ansatz, der den Sinn der Arbeit betont. Funktioniert auf allen Kanälen.

3. Projektleiter-Interview (90 Sekunden, LinkedIn): Der Projektleiter stellt ein aktuelles Projekt vor: Umfang, Herausforderungen, Technologie. Für Ingenieure, die nach einem Arbeitgeber suchen, der spannende Projekte bietet.

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Warum „Energiewende” ein Recruiting-Vorteil ist

Die Energiebranche hat etwas, das die meisten Branchen nicht haben: Sinn. Solartechniker bauen die Infrastruktur für eine nachhaltige Zukunft. Windtechniker arbeiten an der Spitze der Technologie — buchstäblich. Wärmepumpeninstallateure lösen ein Problem, das jeder Hausbesitzer kennt.

Dieser Sinn ist ein enormer Recruiting-Vorteil — aber nur, wenn er kommuniziert wird. Eine Stellenanzeige „Elektriker m/w/d, VZ, ab sofort” transportiert keinen Sinn. Ein Video, das einen Techniker auf dem Dach zeigt, der sagt „Das hier versorgt 200 Haushalte mit Strom — und ich habe es gebaut” — das transportiert Sinn. Und Sinn ist der Grund, warum Menschen ihren sicheren Job bei einem Stadtwerk verlassen und zur Energiewende wechseln.

Was es kostet

Recruiting Turbo Energie (einmalig ab 4.500€): 1 Drehtag auf der Baustelle, Videos für Facebook (Techniker) + LinkedIn (Ingenieure), Landingpage, 30 Tage Dual-Kampagne. Erfahrungswert: 40–70€ pro qualifizierter Bewerbung (variiert stark zwischen Technikern und Ingenieuren).

Fazit: Die Energiewende braucht Marketing

400.000 fehlende Fachkräfte lassen sich nicht mit Stellenanzeigen besetzen. Die Energiebranche braucht Video-Content, der zeigt, warum diese Arbeit sinnvoll, spannend und zukunftssicher ist. Ein Drehtag liefert diesen Content. Facebook und LinkedIn liefern die Reichweite. Und die Bewerber kommen von Menschen, die nicht nur einen Job suchen, sondern einen Beitrag leisten wollen.

Recruiting Turbo: Baustellen-Video + Dual-Kampagne
Ab 4.500€ einmalig. Facebook für Techniker, LinkedIn für Ingenieure. Ein Drehtag, zwei Zielgruppen.

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Bernhard Longin
Geschäftsführer · dot·gruppe · Social Media Performance seit 2001