Branchen
Der Unterschied zwischen Branchen liegt selten im Handwerk. Er liegt darin, was den Weg zur Veröffentlichung bestimmt: bei Finanzdienstleistern die Compliance-Freigabe, im Maschinenbau die Verfügbarkeit der Fachabteilung, bei Konsumgütern die fehlende Messstrecke zwischen Anzeige und Regal. Deshalb sortieren wir nach Branchen und nicht nur nach Kanälen. Was folgt, ist keine Referenzliste, sondern eine Übersicht darüber, welche Eigenheit wir in welchem Feld einplanen.
Finanzwirtschaft und regulierte Märkte
Finanzdienstleister Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Vermögensverwalter. Jedes Werbemittel durchläuft mindestens eine Compliance-Prüfung, häufig zwei. Wir bauen diese Schleife in den Redaktionsplan ein, statt sie zu entdecken, wenn ein Kampagnentermin bereits kippt.
Pharma und Biotech Lange Entwicklungszyklen, enge rechtliche Grenzen und ein Publikum, das fachlich mehr weiß als jede Agentur. Freigabewege stehen hier vor der Produktion fest, nicht danach.
Immobilien Projektentwickler, Verwalter und Makler. Hohe Beträge, lange Wege und Interessenten, die vor dem ersten Kontakt bereits vollständig recherchiert haben.
Industrie und Produktion
Industrie und Maschinenbau Erklärungsbedürftige technische Produkte. Das Fachwissen liegt bei Menschen, die keine Zeit zum Schreiben haben. Wir holen es per Interview heraus und schreiben daraus, statt Schreibaufträge zu verteilen, die liegenbleiben.
Energie Versorger, Netzbetreiber und Erneuerbare. Regulierte Kommunikation trifft auf einen Arbeitsmarkt, der für viele Häuser die eigentliche Engstelle ist. Beides läuft über dieselben Kanäle und wird trotzdem getrennt gesteuert.
Handwerk und Bau Volle Auftragsbücher und zu wenig Personal. Kampagnen werden hier auf Bewerbungen ausgerichtet, nicht auf Anfragen, die ohnehin niemand annehmen kann.
Logistik und Transport Speditionen, Kontraktlogistik und Flottenbetreiber. Der Wettbewerb um Fahrer und Disponenten entscheidet häufiger über Wachstum als der um Kunden.
Handel und Konsum
Marke und Konsumgüter Wer über den Handel verkauft, sieht den Abschluss nicht. Zwischen Anzeige und Kauf liegt ein Regal, das keine Daten liefert. Gesteuert wird deshalb über Reichweite in der Zielgruppe und über die Entwicklung der Markensuche.
E-Commerce Der Gegenentwurf dazu: Hier ist der Abschluss messbar. Wir bauen die Strecke von der Anzeige bis zum Warenkorb und optimieren auf Deckungsbeitrag statt auf Reichweite.
Beauty und Fashion Märkte, in denen das Bild verkauft und Werbemittel schnell ermüden. Die Frequenz entscheidet, und damit die Frage, ob die Produktion im Haus liegt oder eingekauft wird.
Öffentlicher Sektor und Gesundheit
Öffentliche Hand Ministerien, Behörden und Landesgesellschaften. Jede Ausgabe muss begründbar sein, und Reichweite allein reicht als Begründung nicht. Wir arbeiten deshalb mit Vergleichsmaßstäben statt mit absoluten Zahlen.
Pflege und Gesundheit Kliniken, Träger und ambulante Dienste. Der Engpass ist das Personal. Kampagnen zielen auf Bewerbungen, gemessen wird an Kosten je Einstellung.
Tourismus, Mittelstand und Startups
Tourismus Regionen, Häuser und Veranstalter. Kampagnen laufen gegen ein Buchungsfenster, nicht gegen einen Verkaufszyklus. Bewegtbild trägt hier stärker als in fast jedem anderen Feld.
Mittelstand Wenn Marketing eine halbe Stelle ist und trotzdem liefern muss. Wir setzen auf wenige Kanäle, die tragen, statt auf Präsenz überall gleichzeitig.
Startups Knappes Budget, knappere Zeit. Ein Kanal, der trägt, bevor über den zweiten geredet wird, und Messung von Anfang an.
Nicht dabei?
Die Übersicht bildet ab, wo wir häufig arbeiten, nicht wo wir arbeiten können. Wenn Ihre Branche fehlt, ist die schnellste Antwort der kostenlose Schulterblick: Wir sehen uns Ihre Ausgangslage an und sagen Ihnen, ob wir passen. Auch dann, wenn die Antwort nein lautet.
Nicht sicher, wo anfangen?
Der kostenlose Schulterblick zeigt den sinnvollsten ersten Schritt.
Zum kostenlosen Schulterblick