Video-Produktion und Kampagnengestaltung für ver.di und NGG

Das Thema eines gesetzlich flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland stand für die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bisher immer als ein zentrales Thema auf der Agenda.

MindestlohnZu den Bundestagswahlen 2013 entschieden sich ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastronomie (NGG) eine Social Media Kampagne in Kooperation mit der dot-gruppe zum gesetzlichen Mindestlohn aufzusetzen, der nun – durch das Bündnis der SPD und CDU zur großen Koalition – durchgesetzt wurde und ab dem 01.01.2015 flächendeckend bis auf gewisse Ausnahmen und Übergangsfristen, welche dann ab dem 01.01.2017 wegfallen, gilt.

In den Havelstudios wurden dafür drei Spots, die die schlechte Entlohnung und die damit verbundenen Belastungen verschiedener ArbeitnehmerInnen aufzeigen. Nach einem langen Drehtag und der anschließenden Postproduktion wurden die Viral Videos auf dem YouTube-Channel „Mindestlohn Jetzt“ für die gleichnamige Kampagne „Mindestlohn Jetzt!“ platziert und veröffentlicht. Die Videos zeigen Betroffene, die damit zu kämpfen haben von ihrem Lohn bzw. Einkommen leben zu können. ArbeitnehmerInnen verschiedener Berufsgruppen sollen durch die Kampagne mobilisiert, angesprochen und davon überzeugt werden, ein Gewerkschaftsmitglied zu werden und sich für den flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn einzusetzen.

Da die dot-gruppe für die gesamte Kampagne zuständig ist wurden neben der Produktion der Online-Werbespots, der Erstellung des Kreativkonzepts und der Beratung auch eine Landingpage errichtet, wo potenzielle Neumitglieder erreicht werden sollen, und auch die strategische Promotion bzw. das Seeding der Videos übernommen wird, um so noch mehr Reichweite zu erzielen und sich die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu verschaffen.

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