Snapchat User Tagging | Instagram Shopping | YouTube Musik Service

News KW12

Snapchat testet User Tagging; Instagram Shopping in Deutschland; YouTube launcht kostenpflichtigen Musikdienst

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum eine Nachricht beschäftigte die Welt im Laufe der Woche so sehr, wie der weltweite Daten Skandal um den Social Media Giganten Facebook. Nachdem der Missbrauch von Nutzerdaten durch die Firma Cambridge Analytica bekannt wurde, äußerte sich Facebook Gründer Mark Zuckerberg gestern erstmals in einem offiziellen Statement zu den Ereignissen. Darin räumte er Fehler seitens des Unternehmens ein und sprach von einem Vertrauensbrauch – zwischen Facebook, Kogan und Cambridge Analytica, aber insbesondere dem der Nutzer gegenüber Facebook.

Und genau dieser Vertrauensbruch könnte der Plattform gefährlich werden – werden im Netz mit #deletefacebook nun erste Protestaktionen laut.

Die Welt schaut also auf Facebook. Wir noch ein kleines Stückchen weiter, um Ihnen weitere Social Web News der Woche zu präsentieren.

Snapchat: Bald können Sie Personen in Snaps markieren

Generell keine Weltneuheit, bei Snapchat schon: Das taggen von Usern. Was bei Facebook und Co. bereits gang und gäbe ist, kommt nun auch zu Snapchat – in der Hoffnung, die Plattform damit wieder nach vorn zu bringen, so onlinemarketing.de.
Die Tags ermöglichen Snapchat Usern, ihr Netzwerk auszuweiten und sich mit anderen zu gruppieren. Doch vor allem für Influencer und Unternehmen ergeben sich mit diesem Update ganz neue Marketing Möglichkeiten – denn Influencer können im Rahmen von Produkt Promotions diese per Foto mit dem entsprechenden Tag der Firma teilen.
Aktuell befindet sich das Update noch in der Testphase. Ob und wann das Tagging-Feature verfügbar ist, ist nicht bekannt.

Source: https://onlinemarketing.de/news/snapchat-testet-user-tagging

Instagram Shopping: Jetzt auch in Deutschland erhältlich

Mit Instagram-Shopping hat die Plattform 2017 eine Funktion eingeführt, mit der Beiträge mit einem Onlineshop verknüpft werden können. Für Unternehmen eine spannende Möglichkeit, die eigene Zielgruppe und Follower direkt auf Instagram über (neuste) Produkte zu informieren.

Und nun können auch deutsche Unternehmen oder Influencer, die ihren Account in ein Instagram Unternehmensprofil umgewandelt haben, Instagram Shopping nutzen. Voraussetzung ist ein Unternehmensprofil und ein Produktkatalog, der mit einem Facebook-Shop verknüpft ist.
Nutzer erkennen Shopping-Beiträge an einem Einkaufstaschensymbol. Außerdem werden die im Bild gezeigten Produkte mit Preisangaben versehen. Per Klick erhalten Nutzer weitere Informationen zum Produkt und können den Kaufvorgang auslösen.

Source: http://www.futurebiz.de/artikel/instagram-shopping/

YouTube: Einführung eines kostenpflichtigen Musikdienstes

Tausende von Menschen hören Musik auf YouTube und machen die Plattform zu ihrer primären Quelle für Musikinhalte. Dies wiederum wirkt sich negativ auf die Künstler aus – denn dem Hörer fehle der Anreiz, die Musik zu kaufen.

Nun will YouTube dem entgegenwirken. Wie YouTube-Musikchef Lyor Cohen gegenüber Bloomberg sagte, will die Video-Streaming-Plattform Maßnahmen ergreifen wird, um die Nutzer zu einem seiner kostenpflichtigen Musik-Streaming-Dienste zu lenken. Und diese Maßnahme heißt: Werbung!
Die steigende Anzahl von Ads während des Streamings von Musik sollen die Nutzer soweit „frustrieren“, dass sie sich für den kostenpflichtigen Musikdienst entscheiden. Ein Phänomen, dass Spotify bereits seit Jahren erfolgreich einsetzt.

YouTube selbst erläuterte: „Wir sind nicht bestrebt, die Werbelasten auf YouTube gezielt zu erhöhen. Für eine bestimmte Gruppe von Nutzern, die YouTube heute wie einen kostenpflichtigen Musikdienst nutzen – und am meisten von zusätzlichen Funktionen profitieren würden – zeigen wir möglicherweise mehr Anzeigen oder Werbeaufforderungen, um unseren kostenpflichtigen Dienst zu verkaufen.“

Source: https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-03-21/youtube-to-frustrate-some-users-with-ads-so-they-pay-for-music

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